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NAMIBIA
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Sehenswertes
Windhoek - von Bergen umgeben - ist die attraktive Hauptstadt des Landes. Wie viele andere Städte im Land zeichnet sie sich durch Architektur deutscher Kolonialzeit aus. Als Beispiele gelten die Christuskirche , die Alte Feste und der Tintenpalast sowie das frühere wie auch heutige Staatsgebäude.
Die hübsche kleine Küstenstadt Swakopmund liegt auf halber Länge der Küste Namibia's - von Wüste und Meer umgeben. Lüderitz ist eine kleine Hafenstadt in der südlichen Namib-Region. Sie hat den Charme und die Atmosphäre der lange vergangenen Jahre der Diamantensucher. Ai-Ais und Gross Barmen sind Heißquellen-Kurorte. In der Brandberg/Twyfelfontein- Gegend finden sich uralte Felszeichnungen. Die White Lady of the Brandberg ist wohl die bekannteste. Der versteinerte Wald und die Welwitschia mirabilis Pflanze, die eigentlich ein Baum ist, sind weitere interessante Attraktionen.
Die zahlreichen Sehenswürdigkeiten Namibia's schließen 10 National Parks ein, die unter der Obhut des Ministeriums für Umwelt und Tourismus stehen. Einige sind hier aufgeführt.
Der Etoscha National Park ist eines der bekanntesten Naturschutzgebiete der Welt - unbeeinflusst von Menschenhand. Der Park mit seinen 22 270 km˛ befindet sich im Norden des Landes um die eigentliche Etoschapfanne. Diese riesige Salzpfanne liegt 1 065 m über dem Meeresspiegel und ist nur manchmal in der Regenzeit mit Wasser gefüllt. Umgeben ist sie von Buschland, Wald und Grasflächen. Das Wild ist mannigfaltig, insbesondere gibt es Elefanten, Löwen, Giraffen, Gnus, Springbock, Kudus, Oryx, Hyänen, Schakale, Leoparden und Geparde. Der Park ist ganzjährig geöffnet. Drei staatlich geführte Camps im Park offerieren sowohl komfortable Unterbringung in Doppelzimmern als auch Camping-Plätze. Der Waterberg Plateau Park , Namibia's einziger Bergerholungsort mit seinen auffallenden roten Sandsteinklippen, bietet Heimat für eine Anzahl vom Aussterben bedrohter Tiere. Als Vogelparadies bekannt, bietet dieser Park sehr schöne Wanderwege. Auf dem Weg zum Etoscha Park liegt der Otjikoto See, 24 km nordwestlich der Minenstadt Tsumeb . Nach Fabeln sei dieser See bodenlos, doch heute weiß man, daß er 55 m tief ist und sehr seltene Fische beherbergt. Von hier nordöstlich liegt das Kaudom Wildreservat in Kavango mit zwei Campingplätzen. Hier findet man Gnus, Elefanten, Löwen, Geparde, Leoparden und eine Reihe verschiedener Antilopen. Popa Falls Rest Camp, weiter nordöstlich am Okavango gelegen, ist ebenfalls ein staatliches Camp. Krokodile und Flußpferde sind keine Seltenheit. Rund 12 km südlich liegt das Mahango Wildreservat , das nur für Tagesbesucher geöffnet ist. Noch weiter nordöstlich liegt Ost-Caprivi, eingegrenzt von den Flüssen Kwando, Linyanti, Chobe und Sambesi . In dieser Region gibt es eine Anzahl Safari Lodges, die Angeln, Boot- und Pirschfahrten hauptsächlich in die Mudumu und Mamili Parks anbieten. Katima Mulilo, am Ufer des Sambesi gelegen, bietet ein C enter für Handwerkskunst , hauptsächlich Körbe, Armbänder, Malachit & Soapstone Schnitzereien. Bootsfahrten auf dem Sambesi mit der Zambesi Queen , einem 56-m-Schaufelrad-Boot, beginnen bei der Zambesi Lodge. Victoria Falls ist weniger als eine Flugstunde im Liniendienst der AirNamibia von Katima Mulilo entfernt.
Im Süden des Landes, zwischen Seeheim und Ai-Ais, erstreckt sich der Fischfluß-Canyon , der zweitgrößte Canyon der Welt: Länge 150 km, Breite 27 km und Tiefe bis zu 550 m. Den Köcherbaum (bis zu 8 m), der eigentlich zur Familie der Aloe gehört, findet man 19 km nordöstlich von Keetmanshoop auf der Garinganus Farm im Köcherbaumwald . Die San-Buschleute fertigten ihre Köcher von dem Baum, daher der Name. Der Baum steht heute unter Naturschutz. Die Namib-Wüste , eher einer Mondlandschaft gleich, mit Dünen bis zu 300 m, soll die älteste Wüste der Welt sein. Der Namib Naukluft Park mit 49 768 km˛ ist der Welt viertgrößtes Naturschutzgebiet. Im Namib & Naukluft-Gebiet gibt es Camping-Plätze in Sesriem , wo der Fluß Tsauchab; in einer tiefen Schlucht verschwindet. Das in der Nähe gelegene Sossusvlei ist ein Meer von Sanddünen - zum Teil bis zu 300 m hoch. In der Regenzeit ein Paradies für Vögel, und in den trockenen Monaten findet man nur noch Sprinkbock, Oryx und Strauß.
Die Skelett-Küste ist eine eigenartige Wüstenküste mit gewaltigen Dünen und gefährlichen Klippen. Den Namen bekam sie aufgrund der zahlreichen Schiffe, die dort strandeten. Der kalte Benguela-Strom sorgt für eine regenfreie, kühle und feuchte Küste für die meiste Zeit des Jahres, allerdings mit einem schweren Nebel.
Namibia bietet viele Möglichkeiten für Selbst-Fahrer, und Reise-Veranstalter bieten eine Vielzahl interessanter Programme. Mehr Information kann von den Namibia Verkehrsbüros angefordert werden.